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Robben und mehr

Robben sind Wasser- Raubtiere, die sich dem Leben im Meer angepasst haben.

Südliche Seebären und Seelöwen gehören zur Gruppe Ohrenrobben. Wie der Name der Familie schon sagt, sie verfügen über äußerlich sichtbare Ohren. Zur Fortbewegung benutzen sie ausschließlich ihre Vorderflossen. Sie können sich noch recht gut an Land bewegen. Alle Ohrenrobben sind sehr soziale Tiere und halten sich häufig in Gruppen auf; zur Kommunikation haben sie ein großes Lautrepertoire entwickelt. Besonders auffällig ist dies in der Paarungszeit, in der sich die Tiere in großen Kolonien sammeln. Dies hängt nicht zuletzt mit der vergleichsweise geringen Zahl geeigneter Aufzuchtstätten für die Jungtiere zusammen, so dass sich die Robben an jenen Stätten, die zur Verfügung stehen, konzentrieren.

Seehund


Seehunde finden wir auch an der Nord-und Ostsee. Die Jungtiere können bald nach ihrer Geburt schwimmen. Diese Art hat das größte Verbreitungsgebiet aller Flossenfüßer. Von Juli bis Anfang September findet die Begattung im Wasser statt. Mehrere Männchen sammeln sich dabei um ein Weibchen und versuchen, auf ihren Rücken zu gelangen. Das Weibchen wehrt sich zunächst mit Bissen und Fluchtversuchen gegen die Paarung. Letztlich siegt eines der Männchen, indem es das Weibchen mit einem Biss in den Nacken ruhigstellt. Nach etwa drei Minuten ist der Paarungsakt beendet und beide Partner schwimmen ihrer Wege. Seehundmännchen sind weder monogam, noch bewachen sie nach Art mancher anderer Robben einen Harem.

Pinguine

In freier Wildbahn leben Pinguine nur auf der Südhalbkugel der Erde. Sie kommen in der Antarktis und auf den vorgelagerten Inseln vor. Außerdem in Australien, Neuseeland, Chile, Argentinien und Südafrika, sowie auf den Falkland- und den Galapagos-Inseln.

Pinguine leben hauptsächlich im Wasser und bevorzugen kalte Meeresströme. Deshalb leben sie an der Küste der Länder oder Inseln, die sie bewohnen. Nur zum Brüten oder bei schweren Stürmen gehen sie an Land.

Das Brutverhalten der verschiedenen Pinguin-Arten ist sehr unterschiedlich. Oft verbringen Männchen und Weibchen den Winter getrennt voneinander und treffen sich erst zur Brutzeit wieder.

Brillenpinguine sind die einzigen heute noch in freier Wildbahn lebenden Pinguine Afrikas.

Brillenpinguine

Brillenpinguine leben an der afrikanischen Westküste und auf den Inseln von Angola über die Pinguininseln Namibias bis zur südafrikanischen Ostküste bei Natal und nach Mosambik.

Der rosa Fleck über den Augen ist der Namensgeber der Pinguine.Da Vögel und somit auch die Pinguine keine Schweißdrüsen haben können sie nicht schwitzen. Wird es ihnen unter der afrikanischen Sonne zu heiß,hilft ihnen dieser kleine rosa Fleck. Die Luft, die über diesen unbefiederten, nackten Hautfleck streift, kühlt das Blut ab.

Die Flecken auf der Bauchseite sind bei jedem Tier einmalig und die Tiere erkennen sich auf diese Weise.

Brillenpinguine mausern sich einmal im Jahr .Während dieser Zeit können sie nicht fressen und verlieren beinahe die Hälfte des Körpergewichts, denn ihre neuen Federn sind (noch) nicht wasserfest und somit können sie nicht auf die Jagd gehen.

Sie errichten ihre Nester in Felsen und Büschen,beide Elternteile brüten und versorgen die Jungtiere gemeinsam.

Humboldtpinguine

Die meisten Pinguine leben in der kalten Antarktis. Humboldtpinguine kommen aber bis ins tropische Peru vor. Das wird durch den kalten Humboldtstrom ermöglicht, der aus der südlichen Polarregion kaltes Wasser an die Küste Südamerikas spült und für reichlich Nahrung sorgt.

Daher haben sie Salzdrüsen, die sich im Schädel oberhalb der Augen befinden und das überschüssige Salz wieder ausscheiden. Die klare Flüssigkeit wird durch Nase oder Schnabel ausgeschieden.