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Ziegenartige

Mishmi-Takin bewohnt das südöstliche Tibet, den Südwesten der chinesischen Provinz Yunnan sowie die angrenzenden Teile des nordöstlichen Indiens und des nördlichen Myanmars. Die Bejagung ist die Hauptbedrohung dieser Unterart, sie ist ebenfalls selten.

Goldener Takin kommt nur im Qinling-Gebirgszug in der chinesischen Provinz Shaanxi vor. Besonders auffällig ist das golden glänzende Fell, das bei Jungtieren erst mit Erreichen der Geschlechtsreife auftritt. Diese Unterart gilt als selten und war in den 1990er Jahren nur noch mit etwa 5000 Exemplaren vorhanden. Insgesamt sind im Verbreitungsgebiet 13 Nationalparks vorhanden.

Sichuan-Takin besetzt den östlichen Teil des Hochlands von Tibets, wo die Verbreitung von dem Min-Bergen über Sichuan und Gansu südlich bis zu den Qionglai-Bergen westlich Chengdus (Sichuan) bis zur Provinz Yunnan führt. Dort teilt er sich seinen Lebensraum unter anderem mit dem Großen Panda und den Goldstumpfnasen, welche durch ihre Popularität heute in insgesamt 20 Nationalparks dieser Region vertreten sind.

 

 

 

Das Verbreitungsgebiet des Takins erstreckt sich von Tibet über Bhutan, Nordbirma bis ins zentrale- sowie südliche China. Ihre Lebensräume, die aus Dickicht der Nadelwäldern bestehen, liegt in Höhen von 1.000 - 4.400 M.ü.M. Während den kälteren Wintermonaten ziehen sie in die tiefer gelegenen Regionen. Anzutreffen sind sie in grossen Herden von bis zu 300 Tieren. Während den Wintermonaten teilen sich diese Herden in kleinere Gruppen von ca. 20 Tieren auf. Während die älteren Männchen oft als Einzelgänger leben, bilden junge, geschlechtsreife Männchen "Junggesellengruppen". Obwohl die Takine sehr gemächliche Tiere sind, können sie steile Steigungen ohne grössere Probleme bewältigen

 

Moschusochse

Während der Brunftzeit kommt es unter den Bullen zu beeindruckenden Rangkämpfen.

Beim eigentlichen Kampf galoppieren die Bullen frontal aufeinander zu und prallen mit den Stirnen voller Wucht aufeinander. Dies kann sich bis zu zwanzigmal wiederholen. Der Aufprall ist dabei so heftig, dass einer der beiden Kämpfer nicht selten auf die Hinterkeulen zurücksinkt oder beide Tiere sich aneinander hoch richten. Zum Kampfverhalten gehört es auch, dass die Widersacher einander in die Seiten stechen und sich so gelegentlich sogar tödlich verletzen.Diese Tiere sind Bewohner der arktischen Tundren und heute ursprünglich nur noch in Grönland, Kanada und Alaska zu finden. 1974 wurde jedoch in Nordsibirien auf der Taimyr-Halbinsel eine Herde Moschusochsen aus Kanada und Alaska wieder erfolgreich angesiedelt, der Bestand wird heute auf 3000 bis 4000 Tiere geschätzt. Kleinere Herden leben inzwischen auch in Norwegen und Schweden.

 

 

 

Die Schneeziege auch Bergziege, ist eine in den Gebirgsregionen Nordamerikas beheimatete Säugetierart . Beide Geschlechter tragen gebogene Hörner. Diese Ziegenartigen finden dank der harten, scharfen Kanten ihrer Zehen auch auf nassen oder vereisten Felsoberflächen sicheren halt. Die männlichen Tiere rennen in der Paarungszeit nicht mit den Köpfen aufeinander los, sondern sie reißen die Flanke des Gegners auf, die Verletzungen können sogar tödlich sein.Trotz ihres Namens ist die Schneeziege nicht sehr nahe mit den Eigentlichen Ziegen (Gattung Capra) verwandt, ihre nächsten lebenden Verwandten innerhalb der Ziegenartigen dürften die Gämsen sein.