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Braunbär

Der Braunbär hat 5 Krallen am Fuß, die nicht eingezogen werden können. Ein artspezifisches Merkmal ist der muskulöse Buckel über den Schultern, der den Vorderbeinen zusätzliche Kraft verleiht. Bären sind Sohlengänger und bewegen sich im Passgang fort, das heißt dass beide Beine einer Körperseite gleichzeitig bewegt werden. Normalerweise sind ihre Bewegungen langsam und schleppend, bei Bedarf können sie aber sehr schnell laufen und Geschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde erreichen. Sie können auch sehr gut schwimmen. Da sie während der Wintermonate nicht genug Nahrung finden, begeben sie sich in eine Winterruhe.

(nicht mehr im Zoo)

Lippenbär

Der Lippenbär weist im Bau der Schnauze einige Anpassungen an eine vorwiegend aus Insekten bestehende Nahrung auf und ist in Südasien beheimatet. Auch die Zähne sind einzigartig innerhalb der Bären: das innerste Paar der oberen Schneidezähne fehlt, wodurch eine Lücke entsteht, die Backenzähne sind außergewöhnlich breit und flach. Bei dem Lippenbär sind die unbehaarten Lippen verlängert, sie sind sehr beweglich und können ausgefahren werden. Ebenfalls verlängert ist die schmale Zunge, die weit herausgestreckt werden kann. 

 

Kragenbär

 

Auffälliges Merkmal ist eine sichelförmige weiße Fellfärbung auf der Brust, welche ihm den Namen Mondbär verleiht. Den Namen Kragenbär (asiatischer Schwarzbär) verdankt er den stark verlängerten Haaren im Bereich des Halses. Sie können gut klettern und ausgezeichnet schwimmen. Der Kragenbär (Schwarzbär)baut Nester in Bäumen, in bis zu 40m Höhe. Jungtiere werden in Höhlen geboren und sind bei der Geburt blind und völlig hilflos.

Lecker Fressen

Eisbär

Er bewohnt die nördlichen Polarregionen und ist eng mit dem Braunbären verwandt. Er gilt neben dem Kamtschatka Bären und dem Kodiakbären als das größte an Land lebende Raubtier der Erde .Der Geruchssinn der Eisbären ist – im Vergleich mit anderen Raubtieren – ungewöhnlich gut ausgebildet. Auch das Gehör ist recht empfindlich. So ertasten Eisbären die Dicke der Eisfläche, indem sie auf das Eis schlagen und die Wasserreflektionen hören, um optimale Ansatzpunkte für das Aufbrechen von Wasserlöchern zu finden. Die Sehkraft dürfte dagegen ungefähr der des Menschen entsprechen

 

Eisbären sind ausschließlich in der Arktis verbreitet und zwar rund um den Nordpol. Höhlen benutzen nur trächtige Weibchen. Von allen Bärenarten sind Eisbären am ausgeprägtesten auf Fleischversorgung angewiesen Wohlgenährte Eisbären fressen vom frisch erlegten Beutetier nur Haut und Speck, der Rest bleibt liegen. Über die Beutereste machen sich schwächere Bären oder Polarfüchse her, aber auch aasfressende Seevögel wie Möwen. Viele Polarfüchse haben sich regelrecht darauf spezialisiert, Nahrungsreste von Eisbären zu verwerten. Eisbären sind die Raubtiere mit dem größten Fettverzehr. Extremfälle sind bekannt, bei denen sich Eisbären bis zu 150 Kilogramm über ihr Durchschnittsgewicht angefressen haben und so über einen im Körper gespeicherten Vorrat von mehr als einem Jahr verfügten.

 

Letzte noch verbliebene Eisbärin