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                  Greifvögel

Eulen

 

Der Uhu ist die größte Eulenart. Uhus können Beutetiere im Flug wegtragen, die bis zu zwei Drittel ihres Körpergewichts wiegen. Zu ihren Beutetieren gehören daher gelegentlich auch die bis zu 2,2 kg schwer werdenden Eiderente, junge Frischlinge, Murmeltiere, junge Füchse oder schwache Rehkitze. Sie schlagen aber auch Graureiher, Habichte und andere Eulen. Zu den häufig von ihnen erbeuteten Eulenarten gehören der Waldkauz und die Waldrohreule. Die für den Uhu unverdaulichen mitgefressenen Beutebestandteile wie Haare, Federn, Knochen, Krallen, Schnäbel und Zähne werden in Gewölle, auch Speiballen genannt, ausgewürgt.

Kenia-Uhu

Der Kenia-Uhu ist grundsätzlich eine dämmerungs- und nachtaktive Eule, kann jedoch gelegentlich auch nach Sonnen- beziehungsweise vor Sonnenuntergang beobachtet werden. Er übertagt in Felsspalten und ähnlichen Höhlen und gelegentlich sogar auf dem Boden unter einem Strauch. In der Wahl des Nistplatzes ist der Kapuhu sehr anpassungsfähig. Als Nistplatz werden Stellen unter einem Felsband, verlassene Nester größerer Vögel, aber auch auf dem Boden unter einem Strauch genutzt. Ein Nest wird nicht gebaut, Kapuhus scharren bestenfalls eine flache Nistmulde.

 

         Diverse Uhu in einer Photogalerie

 

 

Perfektes Design und moderner Luxus, vereint auf Diese helle Unterart des Uhus bewohnt Gebirge Flußtäler und Ebenen Turkmeniens ,des Iran und SW-Tadschikistans. Das Weibchen brütet allein und wird vom Männchen in der Zeit und noch etwa 2-3 Wochen nach dem Schlupf der Küken mit Futter versorgt.2 Stockwerken und 5 Zimmern und verteilt auf eine Grundfläche von 37 qm.

  

                             Turkmenischer Uhu

 

Geier ist die Trivialbezeichnung für eine Reihe meist großer bis sehr großer Arten der Greifvögel, die meist überwiegend oder ausschließlich Aas fressen.

Der Königsgeierist der farbenprächtigste Neuweltgeier Südamerikas und die einzige Art seiner Gattung. Den Namen erhielt er, da er an Aasstellen gegenüber anderen Geiern dominiert. Königsgeier sind zwar nicht sehr gesellig, leben aber paarweise und schlafen nachts in Schlafgemeinschaften. Tagsüber segeln sie stundenlang ohne ihre Flügel zu bewegen und suchen nach Nahrung. Sie meiden das Hochgebirge und halten sich vor allem in Regenwäldern und Savannen auf. Königsgeier brüten alle zwei Jahre und bauen kein Nest, sondern legen die Eier entweder in vermoderte Baumstümpfe oder in Astgabeln und Felsspalten, welche sich oft in Höhen von 20 bis 30 m befinden. 

Gänsegeier fliegen morgens gemeinsam aus der Kolonie ab und entfernen sich dann bis zu 60 km von der Kolonie. Die Geier suchen direkt nach Aas auf dem Boden, aber auch indirekt durch die Beobachtung bodenlebender Raubtiere und vor allem durch die Beobachtung anderer aasfressender Vögel im Luftraum.

 Auf diese Weise sammeln sich an einem einmal entdeckten Kadaver immer mehr Geier, die jeweils das Niedergehen ihrer Artgenossen beobachtet haben. Die Nahrung besteht ausschließlich aus frischem oder bereits verwesendem Aas. Der Gänsegeier ist durch seine Größe und die deutlich zweifarbigen Flügel in Europa kaum zu verwechseln

Der Kappengeier ist ein vergleichsweise kleiner, etwa 60 cm großer Geier mit einheitlichem dunklem Hauptgefieder und einem rosaroten ungefiederten Kopf mit grauer dunenbefederter Rückseite. Er brütet das ganze Jahr über. Wie einige andere Vertreter seiner Unterfamilie ist er Aasfresser, in Siedlungsnähe verwertet er auch Müll einschließlich Schlachtabfälle und menschliche Exkremente. Er dringt bis zur Küste vor, wo er marine Gliederfüßer, Weichtiere und Fische erbeutet
 

 

Die breit cremeweiß geränderten Federn am Körper und auf den Flügeldecken geben dem sonst braunen, ausgewachsenen Vogel ein geflecktes Aussehen Sperbergeier können erstaunlich hoch fliegen. Am 29. November 1973 kollidierte ein Sperbergeier mit einem Verkehrsflugzeug - in 11.274m Höhe. Damit hält er den Höhenflugrekord

Bartgeier über den Schnabel. Sie sind für diese Art namensgebend gewesen. Erwachsene Tiere können sich fast ausschließlich von Knochen ernähren, die sie aus großer Höhe herabfallen lassen, um Schlund gerechte Stücke zu erhalten. Der Bartgeier lässt den Knochen herabstürzen, bis dieser zerbricht. Bartgeier sind dabei geduldig und lassen Knochen bis zu vierzig Mal herabfallen, bis sie endlich zerbrechen. Der spanische Name des Bartgeiers („Der die Knochen bricht“) nimmt dies auf. Die Neigung, Knochen fallen zu lassen, ist Bartgeiern angeboren. Technische Fertigkeit erwerben sie jedoch erst im Laufe der Zeit. Sehr erfahrene Vögel setzen sogar zu einem Sturzflug an und schleudern den Knochen herab, um damit die Energie des Aufpralls zu steigern. Die starke Magensäure des Geiers löst die schnabelgerechten Knochentrümmer auf, nachdem sie von diesem im Ganzen verschluckt wurden.

Adler und mehr

Als Raubvögel bezeichnete man in historischen Systematiken eine als solche angenommene Ordnung der Vögel, die sich aus den heutigen Falkenartigen, den Greifvögeln und den Eulen zusammensetzte.

Der Sekretär ist ein großer Greifvogel. Er ist die einzige lebende Art seiner Gattung und Familie. Den Namen hat er von seinen schwarzen Federn am Kopf, die an Gänsekielfedern erinnern, die von Gerichtssekretären früher oft in Perücken gesteckt wurden. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Kranichen wurde er früher auch „Kranichgeier“ genannt. Statt sich wie die meisten anderen Greifvögel in der Luft aufzuhalten, befinden sich Sekretäre meistens am Boden, wo sie sich auch relativ schnell bewegen können. Die Lieblingsnahrung der Sekretäre sind Schlangen, allerdings fressen sie auch Amphibien, Eidechsen, Insekten, kleinere Säuger und auch andere Vögel.