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Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten aber für uns sind sie schöne und beeindruckende Tiere. Tüpfelhyänen haben einen schlechten Ruf, man sagt ihnen nach feige und hässliche Aasfresser zu sein. Dem ist nicht so, Tüpfelhyänen jagen vorwiegend ihre Beute selbst und Löwen nehmen ihnen oft die Beute weg.

Tüpfelhyäne

Tüpfelhyänen  Von den erbeuteten Tieren, lassen Hyänen nicht sehr viel übrig. Denn Sie fressen sogar das Fell und die Knochen, mit ihrem starken Gebiss zerkleinern sie die Knochen und eine stark konzentrierte Magensäure löst den Rest auf, nur die Haare bzw. das Fell werden wieder ausgewürgt. Im Rudel besteht eine eigene Rangordnung unter Weibchen und Männchen. Angeführt werden die Rudel von dem dominanten Tier der Weibchengruppe, dem sich auch das ranghöchste Männchen unterordnen muss. Jede Gruppe hat eine gemeinsame Höhle, in der auch die Jungen geboren werden, männliche Tiere verlassen später die Gruppe, während die Weibchen bleiben. Erwähnenswert ist noch die Besonderheit der Fortpflanzungsorgane, die weiblichen ähneln denen der Männchen und sie verfügen sogar über Pseudohoden. Die Geburt erfolgt ebenfalls durch die Klitoris, die dabei einreißt und eine blutende Wunde zurücklässt, die Wochen zum Verheilen braucht.   Toki geb.2013 (männl.)

Hyänenfamilie 2016                         Tokilauf

                                                                                 Braune Schabrackenhyäne

Wie bei allen Hyänen sind die Vorderbeine länger und kräftiger als die Hinterbeine, wodurch der Rücken nach hinten abfällt. Die Vorder- und die Hinterpfoten enden jeweils in vier Zehen, die mit stumpfen, nicht einziehbaren Krallen versehen sind. Wie alle Hyänen sind sie Zehengänger. Von den Schultern an verlaufen längere Haare entlang des Rückens bis zum Schwanz, diese bilden eine Mähne, die aufgerichtet werden kann. Als einzige Hyänenart ist die Schabrackenhyäne nicht gemustert oder gestreift, ihr Fell ist überwiegend einfarbig dunkelbraun Im Gegensatz zu Streifen- oder Tüpfelhyänen zeigen  keine Auffälligkeiten im Bau des Genitaltraktes. Die Hyänen der namibischen Küstenregion haben eine eigene Ernährungsform entwickelt: sie fressen vorwiegend die Jungtiere des Südafrikanische Seebären, die sie im Gegensatz zu den übrigen Tieren auch mit beträchtlichem Erfolg selbst jagen.  (leider nicht mehr im Tierpark)

Streifenhyäne

 

 

Streifenhyänen sind Allesfresser, sie fressen auch Knoche und sogar Hufe, Aas, erjagen aber auch selbst kleine Vögel, kleine Reptilien und Insekten. Früchte und pflanzliche Kost gehören genauso zu ihrem Speiseplan, wie an den Küsten angeschwemmte Kadaver von Fischen und Meeressäugern. Sie leben in kleinen Familiengruppen, es herrscht auch hier eine strenge Rangordnung aber sie leben auch Einzelgängerisch. Eine Gruppe hat wie die Tüpfelhyänen auch einen gemeinsamen Bau, indem die Jungtiere geboren werden.

Erdwölfe

 

 

sie haben äußerst scharfe Krallen, mit denen sie Termitenhügel aufbrechen können. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge, lecken sie die Insekten aus ihrem Bau, der aber nie völlig zerstört wird. Erst wenn sich der Bestand wieder erholt hat, schlagen sie erneut zu.  Unterscheidungsmerkmal zu den eigentlichen Hyänen, ist die Tatsache, dass seine Pfoten an den Vorderbeinen in fünf Zehen enden. Bei den Hyänen enden die Pfoten in vier Zehen.          Galerie

 

 

 

 

 

Der Löffelhund, auch Löffelfuchs oder Großohrfuchs genannt, ist ein Wildhund der afrikanischen Savanne, der durch seine hauptsächlich aus Termiten bestehende Nahrung von anderen Hunden abweicht. Seine großen Ohren dienen zum Aufspüren der Beute und zur Abgabe überschüssiger Wärme. 46-50 verhältnismäßige klein Zähne macht sein Gebiss ungewöhnlich und einzigartig. Sie helfen ihm aber zum zerkleinern seiner Nahrung, wie z.B. kleine Vögel, Reptilien und kleine Nagetiere. Seine Leibspeise sind wie auch bei den Erdwölfen Ernte-Termiten. Diese Termiten werden von den meisten anderen insektenfressenden Säugetieren verschmäht, da die Soldaten giftige Stoffe abgeben gegenüber denen Erdwölfe und Löffelhunde als eine der wenigen Arten tolerant sind Er lebt in Einehe.

Wölfe leben in festgelegten Revieren, die sie mit Duftmarkierungen kennzeichnen. Ein Rudel kann aus bis zu 20 Mitgliedern bestehen, wenn das Nahrungsangebot groß genug ist. In der Gruppe besteht eine strenge Rangfolge, indem sich nur das weibliche und männliche Alphatier paaren. Alle anderen Rudelmitglieder helfen bei der Aufzucht der Welpen. Die Fellstruktur besteht aus zwei Lagen, die äußere ist wasserabweisend und die Unterwolle ist isolierend.Zwischen den Zehen sind noch kleine „Schwimmhäute“ vorhanden, damit sinken sie nicht im Schnee ein und können sich gut fortbewegen.

Im übrigen, Haushunde stammen direkt vom Wolf ab.